Sigurd Leeder – Spuren des Tanzes

Kunsthalle Ziegelhütte, Appenzell

Sonntag, 10. Dezember 2017 – Sonntag, 8. April 2018

Vom 5. Mai bis zum 30. Juli 2017 war die in Kooperation mit der Stiftung SAPA (ehemals Schweizer Tanzarchiv) entstandene Ausstellung «Sigurd Leeder – Spuren des Tanzes» im Museum für Gestaltung Zürich, im Toni-Areal zu sehen. Nun kehren die Fotos, Zeichnungen, Tanzfilme, Bewegungsnotationen, Kostüme, Masken, Plakate und Dokumente aus dem Nachlass Sigurd Leeders in die Ostschweiz zurück. In der Kunsthalle Ziegelhütte des Kunstmuseums Appenzell sind ab dem 10. Dezember viele der in Zürich gezeigten Exponate zu sehen.

Von 1964 bis zu seinem Tod arbeitete der aussergewöhnlich vielseitige Tanzschaffende an der Sigurd Leeder School of Dance in Herisau, die er zusammen mit Grete Müller leitete. Es war Co-Leiterin Müller, die der Stiftung SAPA/Schweizer Tanzarchiv sein Erbe vermachte. Die Tanzschule im Appenzellerland hatte eine internationale Ausstrahlung und zog Studierende aus dem In- und Ausland an.

Wie in Zürich wird auch zur Ausstellung in Appenzell ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Vorträgen, Workshops und tänzerischen Führungen angeboten.

Ab Mai 2018 werden die Ausstellungsobjekte dann in den Räumlichkeiten der Stiftung SAPA in Lausanne zu sehen sein, wo sie bis Ende 2019, mit einem Schwerpunkt auf die Themen Pädagogik und Danse macabre, in einer kleinen Ausstellung präsentiert werden.

2018-12-26T17:44:02+00:00